Andere Solidaritätswerke

Saffa 1928

Saffa 1958

Geschichte der Frauenbewegung

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FONDATION POUR L'ETUDE
DU TRAVAIL FEMININ

FONDAZIONE PER LO STUDIO DEL LAVORO FEMMINILE

 

 

 

 

 

 

Von Frauen für Frauen

SAFFA Bürgschaftsgenossenschaft der Schweizer Frauen

Mit der Idee eine Bürgschaftsgenossenschaft für Frauen zu gründen, die den Sprung in die Selbständigkeit erleichtern sollten, trafen die Frauen ein grosses Bedürfnis. 1931 wurde die Genossenschaft aus einem Teil des Überschusses der ersten Saffa gegründet. Es zeigte sich rasch, dass nicht nur Ledige von den Bürgschaften profitierten, es kamen ebensoviele wohlbegründete Gesuche auch von verheirateten und geschiedenen Frauen. Schon in den 30er Jahren bekamen Frauen weniger leicht Bankkredite als Männer. Daran hat sich bis heute wenig verändert. (mehr Informationen)

 

Schweizerisches Institut für Hauswirtschaft (SIH)

 

Das Schweizerische Institut für Hauswirtschaft konnte erst 1948 gegründet werden. Rasch etablierte sich das Kürzel SIH zu einem Qualitätssiegel im Haushaltbereich.
Die Rationalisierung der Hausarbeit und die Qualitätskontrolle der Haushaltsprodukte waren wichtige Anliegen des SIH. Der moderne Konsumentenschutz mit seinem engagierten und medienmässig aufbereiteten Qualitätsprüfwesen war dem SIH fremd. Deshalb musste das SIH nach einer Medienkampagne 1991 die Liquidation beschliessen. Die Verdienste des SIH für die Volksgesundheit und den praktischen hauswirtschaftlichen Unterricht warten noch auf ihre angemessene Würdigung. (mehr Informationen)

 

Stiftung für Stipendien (und Hilfen an Frauen)

 

Aus den Geldern der zweiten Saffa 1958 entstand auch die Stiftung für Stipendien. Sie war gegründet worden für Frauen, die durch ihre durch familiäre Entwicklung erschwerten Lebensumstände oft ins "Niemandsland zwischen der Paragraphen und beruflichen Konventionen" geraten. Hier setzte die Stiftung für Stipendien an.
Die Stiftung verstand ihren Auftrag immer relativ weit und unterstützte Frauen, in Ausbildungs-, Umschulungs-, und Wiedereinstiegssituationen. Die Stiftung hatte auch rasch erkannt, dass strikte Alterslimiten bei der Gewährung von Umschulungsstipendien den Bedürfnissen der Frauen nicht entsprachen. (mehr Informationen)

 

Stiftung für staatsbürgerliche Erziehung und Schulung

 

Den Frauen wurde von den Stimmrechtsgegnern immer wieder entgegengehalten, sie seien staatsbürgerlich zu wenig auf dem laufenden und könnten ja nicht vor einem grösseren Publikum frei reden.
In der Tat fehlten solche Übungsorte bei den Frauen während die Männer solche quasi in ihr Curriculum eingebettet hatten. Neben der Schule holten Männer ihre staatsbürgerliche Bildung in Vereinen, Parteien, sowie im Militärdienst. Akademiker erhielten sogar in ihrer Studentenverbindung speziellen staatsbürgerlichen Unterricht.

Die Stiftung für staatsbürgerliche Erziehung und Schulung schuf solche Weiterbildungsmöglichkeiten exklusiv für Frauen. Mit weit verbreiteten Broschüren (Kleine Staatskunde für Schweizerinnen) wandte sie sich ans interessierte Publikum, ebenso mit zahlreichen Kursen und Veranstaltungen, sowie mit der Defizitrisikogarantie für kontradiktorische politische Veranstaltungen. (mehr Informationen)